Erstes Staffeltreffen der Kreisliga A Teams

Erstes Staffeltreffen der Kreisliga A Teams

Staffelleiter Josef Küppers lud am 21. Februar die Vertreter der in der Kreisliga A spielenden Mannschaften zu einem Meinungsaustausch in die Geschäftsstelle des Fußballkreises Heinsberg ein. Motivation dieses Treffens "im kleinen Rahmen" war seine Überzeugung, dass die doch eher anonymere Arbeitstagung vor Beginn einer jeden neuen Saison keinen so intensiven Dialog zwischen dem Staffelleiter und den Vereinen, aber auch zwischen den Vereinsvertretern untereinander zulässt. Außerdem können Staffelleiter und Vereinsvertreter sich, falls noch nicht passiert, persönlich kennenlernen, und der Dialog untereinander wird gefördert.

Mit 13 angemeldeten von insgesamt 16 Vereinen war die Resonanz erfreulich hoch. Es wurde angeregt, eine solche Veranstaltung, wenn sie denn von den Vereinen als positiv bewertet wird, auch auf die anderen Kreisligen auszudehnen.

Nach einer kurzen Begrüßung stellt Josef Küppers

  • den vorläufigen Rahmenterminplan für die Saison 2017/18 vor.
  • Außerdem warb er dafür, Spielverlegungsanträge nur noch über die entsprechende Funktionalität des DFBnet, und nicht mehr per Mail oder Kurznachrichten beim Staffelleiter einzureichen. Eine vorherige persönliche Absprache zwischen den Vereinen ist allerdings nach wie vor unerlässlich.
  • Darüber hinaus kündigte er die Neuerung an, dass ab dem 1. Juli 2017 sämtliche Freundschaftsspiele von den Vereinen ins DFBnet einzupflegen sind. Der DFBnet-Vereinsadministrator kann zu diesem Zweck bestimmten Personen im Verein die Berechtigung dazu geben.
  • Als negativen Punkt nannte er die mangelnde Disziplin der Vereine beim Anmelden von (Hallen)turnieren und besonders beim Verfassen eines Turnierabschlussberichtes. Dieser ist besonders wichtig, wenn irgendwelche Unregelmäßigkeiten, z.B. Platzverweise vorgekommen seien, und muss innerhalb von zwei Tagen nach Turnierende beim Staffelleiter vorliegen. Hier sei er gezwungen, bei Fehlverhalten der Vereine Ordnungsgelder zu verhängen.

Nun waren aber die Vereine am Zuge, und es gab diverse Anregungen.

  • So wurde gefragt, warum die "gute Jahreszeit" nicht besser genutzt werden könne, z.B. durch zwei, statt nur einer englischen Woche zu Saisonstart. Dagegen spricht aber, dass bei einer zweiten englischen Woche auch die 14er Staffeln einbezogen wären. Dann gibt es aber Platzbelegungsprobleme bei Vereinen mit zwei oder gar drei Herrenteams.
  • Auch im Zusammenhang mit der englischen Woche zu Saisonstart kam die Frage, ob denn bei einer Regelanstoßzeit von 18.30 Uhr bei der Spielplangestaltung nicht darauf geachtet werden könnte, dass weite Fahrzeiten möglichst vermieden werden. Dies zuzusagen, neben den vielen anderen Wünschen der Vereine bzgl. der Spielplangestaltung hielt Stefan Cüster für sehr schwierig. Statt dessen wurde in solchen Fällen aber ein Heimrechttausch empfohlen, um die Anstoßzeit nach hinten zu schieben. Falls natürlich beim entsprechenden Gegner eine Flutlichtanlage vorhanden ist.
  • Es kam der Vorschlag, in den 14er-Staffeln der B- und C-Ligen schon im Dezember keine Spieltage mehr anzusetzen, und dafür den Samstag vor Totensonntag zu nehmen. Dies ist aber nicht möglich, da der Samstag der reguläre Spieltag der Jugend ist. Außerdem müsste bei Vereinen mit mehr als einer Mannschaft eine für Samstags unzumutbare Anstoßzeit von 12.30 Uhr angesetzt werden.
  • Als Nachholspieltag am Osterwochenende soll lieber der Gründonnerstag, statt der Karsamstag gewählt werden, waren die Vereinsvertreter sich einig, besonders da am Ostermontag schon der nächste reguläre Spieltag angesetzt ist.
  • Eine weitere Anregung war, dass die Auslosung zum Bitburger-Kreispokal deutlich vor der 1. Pokalrunde liegen soll, damit die Vereine etwas mehr Zeit zum Planen haben, da zu Saisonbeginn viele Sportplätze wegen Renovierung noch nicht bespielbar sind.
  • Außerdem wurde gefragt, ob es im Pokal nicht möglich sei, einen zusätzlichen Einwechselspieler oder das Wiedereinwechseln eines schon ausgewechselten Spielers zu erlauben. Josef Küppers wird beim Verband prüfen, ob dies überhaupt erlaubt ist.
  • Zum Schluss der Veranstaltung wurde noch für einen ehrlichen Umgang miteinander, besonders bei Spielverlegungswünschen geworben.
  • Abschließend wurde über die Eintrittsgelder diskutiert. Hierzu ist in den Durchführungsbestimmungen festgehalten, dass die Vereine in der Kreisliga A mindestens € 2,50 für Vollzahler erheben müssen. Man war sich einig, dass dies auch der Höchsteintrittspreis sein sollte, und kein Verein höhere Preise nehmen sollte.
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