Die 23-jährige Katharina Schmitz, von der Damenabteilung des SV Viktoria WaldenrathStraeten, wird für ihr vorbildliche sportliche Geste im Pokalfinale, gegen die Sportfreunde Uevekoven, vom FVM als Monatssiegerin September 2023 ausgezeichnet. Im Kreispokalfinale, am 06. September 2022,hatte ,die in Linnich-Gevenich wohnende Katharina Schmitz, in der 77. Spielminute eine Elfmeterentscheidung von Schiedsrichter Julian Dohmen, beim Spielstand von 0-0, korrigiert. Im Rahmen des Training wurde die Ehrung vom Kreisvorsitzenden des Fußballkreis Heinsberg Michael Kranz und dem Teammanager der Sportfreunde Florian „Elton“ Wolters durchgeführt und mit einer Urkunde sowie zwei VIP-Karten für das Fußballmuseum in Dortmund ausgezeichnet. Beide Mannschaften erhielten zusätzlich noch einen Spielball. Der Kreisvorsitzende Michael Kranz lobte ausdrückliche diese FAIR-PLAY-Aktion und stellte hervor, dass es keinesfalls selbstverständlich ist, in einem prestigeträchtigen Derby, welches zudem noch das Pokalfinale war, bei einem 0-0 kurz vor Ende der regulären Spielzeit, ein Elfmetergeschenk nicht anzunehmen. Ein besonderer Dank galt auch dem Melder Florian Wolters, welcher unmittelbar nach der Siegerehrung Michael Kranz kontaktierte und ihn über das herausragende sportliche Verhalten informierte. Als Kuriosum ist festzustellen, dass Katharina Schmitz, die an der Bergischen Universität in Wuppertal Grundschullehramt studiert quasi als Wiederholungstäterin gilt. Im Pokalfinale der B-Juniorinnen des Fußballkreis Düren im Jahre 2013 verlor die Spielerin mit ihrer damaligen Mannschaft der SG Gevenich/Körrenzig, wobei der Gegner jedoch eine zu jungen Spielerin einsetzte. Der Verein verzichte damals auf einen Einspruch und wollte den Pokal nicht am grünen Tisch gewinnen. Die Spieler Katharina Schmitz äußerte sich emotional gerührt "Es wäre ein Traum gewesen meinen ersten Pokal zu gewinnen und einen entscheidenden Anteil daran zu haben. Aber ich würde es jedes Mal wieder tun, auch wenn es mich nachträglich noch sehr beschäftigt hat. Es fühlt sich so an, als hätte ich meiner Mannschaft dadurch den Sieg genommen, aber letztendlich muss ich mit der Entscheidung leben. Ein fairer Sport ist mir einfach wichtiger als ein Pokalgewinn."
Michael Kranz
