München ist deutscher Olympiabewerber: Jetzt gemeinsam für Olympia in Deutschland

München ist deutscher Olympiabewerber: Jetzt gemeinsam für Olympia in Deutschland

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat auf seiner außerordentlichen Mitgliederversammlung München als deutsche Kandidatur für die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele ausgewählt. Der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) und die Sportschule Hennef respektieren die Entscheidung und sichern der deutschen Bewerbung ihre volle Unterstützung zu.

Mit der Auswahl Münchens ist eine wichtige Weichenstellung für den olympischen Sport in Deutschland erfolgt. Auch wenn die Bewerbung von KölnRheinRuhr nicht zum Zuge gekommen ist, bleibt das gemeinsame Ziel unverändert: Olympische und Paralympische Spiele nach Deutschland zu holen und die damit verbundenen Chancen für Sport, Gesellschaft und Ehrenamt bestmöglich zu nutzen.

Christos Katzidis, Präsident des FVM, sagt: „Wir gratulieren München zum nationalen Gewinn des Wettbewerbes. Natürlich hätten wir uns die Entscheidung für KölnRheinRuhr gewünscht, stehen aber nun uneingeschränkt hinter München. Der Bewerbungsprozess hat eindrucksvoll gezeigt, welche sportliche Stärke und welches Engagement in unserer Region vorhanden sind. Diese Sichtbarkeit, die entstandenen Netzwerke und die Diskussion über die Zukunft des Sports bleiben bestehen. Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland können wichtige Impulse für Vereine, Ehrenamt und Sportentwicklung im ganzen Land setzen. Davon wird auch der Fußball am Mittelrhein profitieren.“

Denn der Sport in NRW hat durch die Bewerbung schon jetzt viel gewonnen. Ein neues Förderprogramm der Landesregierung für Sportstätten, eine verbesserte Bezahlung von Trainer*innen im Nachwuchsleistungssport, eine Offensive zur Qualifizierung von Übungsleiter*innen im Breitensport und vieles mehr. 

Der FVM und die Sportschule Hennef werden den weiteren Bewerbungsprozess konstruktiv begleiten und sich weiterhin für die nachhaltige Entwicklung des Sports in Deutschland einsetzen. Dabei steht für beide Partner im Mittelpunkt, die Kraft des Sports für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Bewegung und ehrenamtliches Engagement zu nutzen.

Foto: Land.NRW / Steffen Böttcher 
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